Wanambi

160 years sailing around the World

Revue

Written By: Tom - Aug• 20•13

Ein klein wenig Gedanken zu Wanambi, dazu, was anders werden soll und was noch hinzu muß. 9 Tage auf dem Boot offenbaren ob alles an der richtigen Stelle ist und was noch fehlt. In einem anderen Blog wurde von einer Crew die „To do- Liste“ verlustig gemeldet, dazu die Freude am durchstreichen wenn etwas erledigt ist. Die Freude wollen wir uns nicht nehmen, deshalb kommt die To do Liste hier in den Blog.

Segel/Rigg:

Das Segel setzen mit den Stagreiter Vorsegeln ist kein Problem, Problematisch ist der Segelwechsel, und das Bergen. Bei wenig Wind und wenig Welle ist das in Ordnung, bei Welle und/oder Wind wird es oft zu Qual auf dem Vorschiff zu turnen.

Die Schlepperei der, doch nicht ganz so leichten, Vorsegel tun ein übriges, wie man eine G4 von achtern nach vorne transportiert wenn es mit 7 bläst ist mir bisher ein Rätsel. Müssen wirklich schon diverse Segel auf dem Vorschiff stehen wenn man losfährt.

Eine Rollanlage oder eine Rollreffanlage würde uns das Leben erleichtern, sie kommt auf die Liste Facnor und Nemo stechen ins Auge, die Facnor baut flach und ließe womöglich die Segel ohne Änderung der Vorliekslänge dranpassen. Nemo, baut höher und konventioneller.

Die 40er Winschen ohne Self Tailing sind zum Segeln unbrauchbar, es braucht zuviel Kraft, die 55er sind in Ordnung aber Ulli alleine kann die Dinger nicht bedienen. Klar man kann sich das erleichtern mit einem kleinen „in den Wind“ Schlenker, und was ist bei achterlichem Wind?  Die Selftailer müssen unbedingt drauf um vernünftig segeln zu können.

Das Großsegelkleid ist umständlich zu handhaben, wir lassen uns ein Angebot für einen Lazy Bag machen.

Navigation:

Die Funke muß einen besseren Platz finden, nur welchen. Eine Zweitstation wäre nicht schlecht um auch vom Cockpit aus reagieren zu können. Die Naviecke ist leider nicht der ruhigste Ort im Schiff, es schaukelt ganz ordentlich und unter Deck vertrage ich das nicht so gut wenn ich mich auf was anderes konzentrieren muß. Vielleicht bauen wir die alte Shipmate zusätzlich ein, MMSI und ATIS Kennung sind ja noch drin.

Das AIS ist eine schöne Sache, aber die Alarme stören vor allem in Häfen gewaltig. Unglaublich wie viele Yachten mitlerweile aktives AIS an Bord haben.

Die Sicherungen haben zwar keinen Ärger gemacht, werden aber einer 6er Schalttafel mit Automaten weichen.

Was wir mit dem Wetterfax machen wissen wir noch nicht, hilfreich war es bislang nicht, Eiswarnungen vor Alaska sind nicht soooo interessant. Ich muß mal Sendepläne rausbaldofern um ordentliche Wetterbericht zu empfangen. Vielleicht is das „alte“ NAVTEX doch nicht so schlecht.

Pantry:

Die Kühlbox braucht mehr Leistung und es muß mehr Inhalt herbei, zunächst werde ich es mal mit einem Ventilator versuchen die Luft umzuwälzen um die Kühlleistung zu verbessern. Später müssen wir uns um eine bessere, größere Külmöglichkeit kümmern, auch Tiefkühlen sollte möglich sein.

Der Ablaufschlauch der Spüle war verstopft, nein nicht wegen allerlei, ein paar Salatschnipsel hatten gereicht. Klar, ein 90° Knie vor dem Ventil ist sicher nicht die tollste Lösung, das muss anders.

Nasszelle:

Der Ablaufschlauch des Waschbeckens hat das gleiche Problem wie der, der Spüle.

Ein Duschschlauch wäre doch nicht übel, wir dachten immer das brauchts nicht.

Die Wannenfüllarmatur, die als Wasserhahn dient ist, wenn sie überhaupt Sinn macht, zu weit unten angebracht.

Kojen:

Die 30 cm Verbreiterung achtern hat sich bewährt. Die „Pedi“ Koje ist wegen des Leebretts nicht wirklich bequem zu nutzen.

Elektro/Elektronik:

Der Landanschluß muß nach draußen, das Kabelgewirre mach einen sonst wirr, wie die Kabel. Außerdem bleibt der „Pferdestall“ so immer oben offen, auch nicht optimal.

Die schon bereit liegenden Batterie Monitore für Verbraucherbank und Starterbatterie müssen bald angeschlossen werden. Man hat keine Ahnung wer wie viel Strom zieht und in welchem Zustand die Batterien sind.

 

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