Wanambi

160 years sailing around the World

Wir holen unsere Sortilege

Written By: Tom - Mrz• 27•12

Heute früh sind wir los, erst schnell Günti abholen, und ab nach Kappeln. Sicherheitshalber haben wir 30 Liter Diesel dabei. Gleich zu Kiesow den Außenborder holen – und – es war ein 2 PS Honda und kein 5 PS Yamaha, warum zum Teufel haben wir den Restbetrag gezahlt, warum nur müssen immer wir an solche Menschen geraten? Also zum Makler, beschwert, er soll sich etwas überlegen, wenigstens einen Wertausgleich.

Nun aber los, wir wollen noch bei halbwegs Büchsenlicht in Wassersleben sein. Günti haben wir um Hilfe gefragt weil wir mit diesem Schiffsgewicht und dieser Schiffsgröße nicht die leisteste Ahnung haben. Es soll ja nicht gleich zur Ramming kommen. Ablaufender Strom der Schlei macht es doch schwieriger als gedacht die in Flußrichtung zeigende Box zu verlassen. Wir werden gnadenlos auf die Brücke gedrückt, am Ende ging es ohne Ramming raus aus der Box, etwas unkonventionell durch die Boxen hindurch. Aber wir sind ja immer eher unkonventionell.

Abfahrt KappelnAuf der Schlei im Morgennebel, der Schiff läuft bei 2000 U/min mit 6 bis 6,3 Knoten durch das Wasser, wir sind bei allem Ärger Stolz und freuen uns. Raus auf die Ostsee und das erste mal Segel setzen, was finden wir alles in der Segellast. Zwei mal Genua 3, zweimal Genua 4, eine Genua 2, ein Blister, drei Spinnacker. Das Groß war angeschlagen. Also G3 (lang) raus und an das Vorstag anschlagen, Schoten anknoten, Segelkleid runter, Bänder ab. Puh, großes Schiff mit langen Wegen und schweren Tüchern. Dann das Groß nach oben, es verhakt sich an einer Flügelmutter (die wird uns noch viel Freude machen). Nun ist es oben, das Groß, der Wind dreht und wir lassen es beim Groß als Stütze, denn er kommt, wie immer, aus der Richtung in die wir wollen. Zum Kreuzen ist der Törn zu lang, es ist ja schon fast 12 Uhr.

So tuckern wir mit Groß und Maschine vorbei an Kalkgrund, Sonderburger Bucht bis Höhe Wackerballig, endlich, der Wind hat Mitleid, bis zur Schwiegermutter ist er halb und dann können wir die Ochseninseln mit am Wind Kurs anlegen. Tolle Fahrt bei mittlerweile 4 bis 5 Bft, die noch Tistlarna rennt wie ein moderner Riss. Es muß elegant ausgesehen haben, als wir so von den Øen, Wassersleben angelaufen sind. Den ersten Anleger soll lieber Günti versauen 😉 hat er aber nicht. Nun muß er leider gleich von Bord.

Wanambi

Wir sitzen da, der Vorstand des Vereins hatte gerade eine Besprechung und so kamen doch einige zum Schauen. Wie kommen wir nach Harrislee, zum Auto? Olli anrufen, fragen, es gibt ein paar Bier, und das übliche geklöne. Noch mal nach Kappeln, Auto holen, dann sind wir zuhause, müssen erst mal verdauen.

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